Handyvertrag im Telefonica Netz

Telefonica D3-NetzMit über 30 Millionen Nutzern ist das Telefonica D3-Netz in direkter Konkurrenz zu den Anbietern Vodafone und Telekom. Eine leistungsstarke Infrastruktur und moderne Technik müssen hierbei eingesetzt werden, um eine zuverlässige Versorgung gewährleisten zu können. Doch wie sieht es in Deutschland mit der Netzabdeckung im Telefonica D3-Netz aus, welche Techniken stehen den Kunden zur Verfügung und wo zeigen sich die gravierenden Probleme und Schwächen im Telefonica Netz ?

Das Neue Telefonica D3-Netz

Am 1. Januar des Jahres 2016 begann Telefonica, die beiden Netze zusammenzulegen. Dies war eine Notwendigkeit im Rahmen der Fusion, denn O2 übernahm E-Plus. Als Resultat profitieren die Kunden sowohl von O2 wie auch von E-Plus im O2 Mobilfunknetz vom sogenannten National Roaming. Im ersten Schritt der Zusammenlegung wurden die 3G-Netze zusammengelegt. Je nach Verfügbarkeit wählt sich das Smartphone in das leistungsstärkere Netz automatisch ein. Allerdings funktioniert dies nur, wenn die sogenannte Roaming-Option in den Einstellungen des Endgeräts aktiviert ist.
Seit Juni diesen Jahres beginnt Telefonica sukzessive auch mit der Zusammenlegung der LTE-Netze. Allerdings steht das zusammengelegte LTE-Netz für E-Plus Kunden bisher nur unzureichend zur Verfügung. Die Zusammenlegung ist allerdings auch noch längst nicht abgeschlossen, Telefonica/O2 selbst gibt eine Laufzeit der Zusammenlegung bis zum Jahr 2021 an. Erst dann soll diese komplett abgeschlossen sein.
Im Rahmen der Zusammenlegung werden bestehende Ressourcen im Telefonica D3-Netz nicht nur zusammen gelegt, sondern auch bestehende Basisstationen abgeschaltet. Sind mehrere Stationen in einem Versorgungsgebiet vorhanden, ist ein Rückbau unvermeidlich. O2 garantiert allerdings, das es hierdurch für die Nutzer eine Einbußen bei der Qualität und Netzversorgung entstehen sollen.

Die Performance und Verfügbarkeit Telefonica D3-Netz

Sowohl bei der LTE- wie auch bei der UMTS-Versorgung konnte O2 zwar in den letzten Jahren deutlich nachholen, liegt allerdings auch heute noch weit hinter den Netzen von Vodafone und der Telekom. So gibt das Unternehmen selbst an, zurzeit ca. 50 Prozent der Bevölkerung mit dem neuen 4G-Mobilfunkstandard versorgen zu können. Der Ausbau konzentrierte sich in den vergangenen Jahren vor allem auf Großstädte, sodass die Versorgung mit LTE in ländlichen Regionen lückenhaft ist. Der Ausbau des LTE-Netzes wird laut Telefonica allerdings in den letzten Monaten verstärkt vorangetrieben, bis 2018 soll im Telefonica D3-Netz flächendeckendes LTE realisiert werden. Auch die Datenraten sollen dank LTE-Advanced und modernen Basisstationen noch deutlich gesteigert werden, um ein uneingeschränktes und schnelles Surfen auf dem eigenen Smartphone und Tablet ermöglichen zu können.
Das 3G-Netz profitiert deutlich von dem guten Ausbau im E-Plus Netz. E-Plus konzentrierte sich in den letzten Jahren auf eine flächendeckende UMTS-Versorgung, welche nun im Telefonica D3-Netz für alle Kunden zu Verfügung steht.
Für Telefonie und SMS reicht der GSM-Standard vollkommen aus. Da in allen Netzen eine nahezu flächendeckende GSM-Versorgung vorhanden ist, sollten nur wenige Lücken im Telefonica Mobilfunknetz zu finden sein.

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