Die Prinzipien der Rufnummermitnahme die Preise des Tarif-Marktes ändern sich ständig – sie fallen konstant, daher lohnt es sich nicht länger bei einem Tarif zu bleiben. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate – danach heißt es, dass ein neuer Vertrag herangezogen werden muss.
Die Mitteilung über die neue Telefonnummer allen Freunden und Verwandten zuzusenden, ist ein sehr aufwändiger Prozess. Es ist daher lohnenswert die alte Telefonnummer mitzunehmen, um so diesen Stress zu umgehen.
Portieren ist der Begriff für das Mitnehmen einer Rufnummer – es gilt dabei einiges zu beachten, da die Rufnummermitnahme in Deutschland gesetzlich geregelt ist.
Der Provider ist laut dem Telekommunikationsgesetz dazu verpflichtet, die Rufnummer zu portieren. Allerdings muss der aufnehmende Anbieter den Auftrag hierzu nicht entgegennehmen.
Im Normalfall jedoch verpflichtet sich der Anbieter zur Rufnummermitnahme. Agiert wird hierbei für die Qualitätsverbesserung des Kundenservice und führt folglich zur Anlockung von Neukunden.
Einen Sonderfall stellen die Bestandskunden dar, die im Rahmen des gleichen Anbieters nur den Tarif wechseln möchten. Die Anbieter möchten den bestehenden Kunden keine günstigeren Konditionen anbieten, daher wollen sie die Portierung nicht durchführen.
In der Regel fallen für die Mitnahme Gebühren an – maximal darf diese bei 30,72 € liegen. Manche Firmen, zu denen gewechselt wird, bieten auch eine Gutschrift an – sie handeln damit zum Zweck der Kundenfreundlichkeit.

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Beispiele im Einzelnen

Drillisch Marken (Simply, winSIM, etc.)
Es herrschen keine Probleme beim Wechsel von einer Drillisch-Marke zu einer anderen – hierbei fällt allerdings die Gebühr an.

Mobilcom-Debitel
Auch wenn der alte und der neue Vertrag bei diesem Anbieter sind, ist die Rufnummermitnahme in der Regel möglich.
Zu beachten ist: Benutzen der Altvertrag und der Neuvertrag das gleiche Netz, ist die Portierung nicht möglich.

Otelo-Marken (Fan-Tarif, Lilien-Tarif, Eintracht-Tarif)
Die Mitnahme von einer otelo-Marke zu einer anderen ist nicht durchzuführen.

Klarmobil
Die Rufnummermitnahme von klarmobil zu klarmobil ist nicht zu ermöglichen.

Der Portierungsprozess
1. Der alte Vertrag wird rechtzeitig gekündigt – mindestens 3 Monate vor Ende der Vertragslaufzeit
2. Der neue Tarif wird ausgesucht und beim Bestellvorgang angegeben, dass die Rufnummermitnahme erfolgen soll
3. Das Datum zur Aktivierung wird zusätzlich angegeben – dies ist das Ende des alten Vertrages
4. Die SIM-Karte wird zum Kunden geliefert und am Aktivierungsdatum wird die Karte mit der alten Rufnummer zu erreichen sein

Die vorzeitige Rufnummermitnahme
Bevor der alte Vertrag endet, kann die Portierung im Prinzip erfolgen. Die Gebühr des alten Vertrages wird jedoch weiterhin bezahlt.

Die Problemlösung zum Wechsel beim gleichen Anbieter
Soll nur der Tarif gewechselt werden, aber der Anbieter bleiben, so bietet sich die Möglichkeit eines Verhandlungsgespräches mit dem Anbieter an. Vor Ende der Kündigungsfrist empfiehlt es sich den Anbieter anzurufen und ein neues Angebot zu besprechen. In der Regel werden die Angebote nicht leistungsstärker sein, als die der Neukunden.
Ein umständlicher Lösungsweg ist die Mitnahme der Nummer zu einer kostenlosen Prepaid-Karte, eines anderen Anbieters. Einige Tage später wird diese wieder zum ursprünglichen Anbieter zurück portiert – hiermit können die Konditionen der Neukunden in Anspruch genommen werden.